ZETA und SIEMENS treiben digitale Transformation voran

ZETA und SIEMENS: Globale Partnerschaft für Engineering, Realisierung und Digitalisierung pharmazeutischer Prozessanlagen

ZETAs langjährige Erfahrung in der Abwicklung von Großprojekten im Biopharmabereich, gepaart mit den ausgereiften Softwarelösungen von SIEMENS, veranlasste die beiden Unternehmen jüngst eine strategische Partnerschaft einzugehen, um gemeinsam die digitale Transformation in der Pharmaindustrie voranzutreiben.

Dem digitalen Wandel, der auch in der Pharmawelt Einzug hält, begegnet ZETA mit ausgefeilten neuen Digitalisierungsstrategien. Die Entwicklung verfahrenstechnischer Prozesse zur Produktion von Wirkstoffen ist hochkomplex. Die dabei entstehenden digitalen Prozessdaten gilt es sinnvoll zu organisieren und zu managen, sodass Anlagenbetreiber diese nutzen können.

Bei der Entstehung von Pharmaprodukten, von der Entwicklung im Labor bis hin zu ihrer industriellen Produktion in großem Maßstab, sind unzählige Planungsschritte notwendig. Strengen internationalen Validierungsnormen zu Folge müssen diese transparent und lückenlos nachvollziehbar sein. Enorme Datenmengen werden dazu generiert, aus deren Summe das digitale Abbild der Anlage und des Prozesses entsteht– der digitale Zwilling. Mit Hilfe des digitalen Zwillings kann Transparenz in die Komplexität des Produktionsprozesses gebracht werden.

 

ZETA übernimmt die Rolle des Systemintegrators, SIEMENS steht als weltweiter Systemanbieter der benötigten Softwareplattformen zur Verfügung

Die Voraussetzung für den digitalen Engineeringprozess ist eine stringente Softwarelandschaft, die alle Prozesse, von der verfahrenstechnischen Auslegung, der mechanischen Umsetzung, der Automation, der Qualifizierung, bis hin zur Beschaffung, einbindet. ZETA bietet auf Basis der SIEMENS Software COMOS neue Smart Engineering Services (SES), die es den unterschiedlichen Projektpartnern ermöglichen, in einer gemeinsamen Softwareumgebung zu arbeiten. Alle Daten können aus dieser Softwareumgebung jederzeit abgerufen, genutzt oder weiterentwickelt werden. Der Kunde wird in den Planungsprozess nahtlos eingebunden und eine effiziente, rasche und reibungslose Verständigung zwischen den beteiligten Unternehmen ist gewährleistet.

Die praktischen Vorteile einer durchgängigen Digitalisierung in einer Software-Systemlandschaft fasst Martin Mayer, Digitalisierungsexperte bei ZETA, zusammen: „Der Kunde profitiert von der Nutzung der Qualifizierungsdaten für die elektronische Validierung und von der automatischen Aktualisierung von Ersatzteillisten bzw. Artikelnummern, Austausch- und Überprüfungsterminen von Anlagenkomponenten und Verschleißteilen – tagesaktuell auf Basis des digitalen Zwillings der Anlage.“

Gemeinsam mit SIEMENS bereitet ZETA den Weg zur digitalen Transformation und weltweit profitieren Pharmaunternehmen von den daraus resultierenden Services mit dem Ziel, den gesamten Lebenszyklus einer Produktionsanlage auf Basis digitaler Informationen managen zu können.

„Wir freuen uns über die Partnerschaft mit ZETA. Sie wird neue Möglichkeiten eröffnen gemeinsam die digitale Transformation von pharmazeutischen Prozessen weltweit voranzutreiben. Mit unserer durchgängigen Lösung für das integrierte Engineering und den Betrieb, beschleunigen Anwender in der pharmazeutischen Industrie die Prozessentwicklung und die Reifezeit“, so Bart Moors, CEO Comos Industry Solutions, Siemens AG.

Neben der Integration bestehender Plattformfunktionen entwickeln ZETA und SIEMENS neue Module, um die Durchgängigkeit der Wertschöpfungskette kontinuierlich zu verbessern.

Kontakt

Martin Mayer
Business Development Smart Engineering Services
+43 (664) 808 528 180
martin.mayer@zeta.com

 
 
 
 
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